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Die Ruachmutter






Die Ruachmutter im AT

In einem Liederbuch des CVJM gibt es eine bemerkenswerte Abbildung des Heiligen Geistes. Sie befindet sich neben dem wunderschönen Lied „Ruach“ und stellt eine Frau dar mit langem wehenden Haar, worin sie einen Säugling behütet. Es war völlig unzweifelhaft, dass es sich bei ihr um eine Darstellung des Heiligen Geistes handelt! Was mich damals noch verwunderte, war später der Anlass, diesem Pro­blem etwas weiter nachzuspüren. Denn der Heilige Geist, die Ruach, ist tatsächlich ein Prob­lemfall – aber ein sehr aufschlussreicher! Dies fängt schon bei der Bezeichnung an: Manche feministische Theologinnen nennen „ihn“ gerne die „Heilige Geistin“, und das nicht ohne Grund. Laut der Studie von Dreytza existiert der Begriff rûah (oder „rwh“) 387 Mal im AT. Knapp 200 Belege können für einen femininen Gebrauch in Anspruch genommen werden, nur 63 für den maskulinen – der Rest ist ungeklärt oder lässt sich nicht einordnen.[1] Durch die Jungfrauen­legende von Lukas im NT erfuhr der Begriff im paulinischen Chris­tentum eine sehr willkürliche Zuordnung als (männlicher) Geist Gottes, die sowohl der Mehrzahl des ATlichen Gebrauchs als auch des grammatikalisch weiblichen Artikels und symbolkundlichen Erkenntnissen hohnlacht. Denn nicht nur die Gnostiker, sondern auch die Juden und Judenchristen wie Edith Stein und andere be­trachteten die Ruach traditionsgemäß als weiblich, ja verstehen sie bis heute als Ruachmutter.

In der deutschen Sprache wird vom Heiligen Geist traditionell als von einem „Er“ gesprochen, weil das lateinische Wort für „Geist“ spiritus lautet, und dieses ist von männlichem Geschlecht. Die Vul­gata, die auf Hieronymus zurückgehende lateinische Bibelüberset­zung, war die Grundlage für die viele Jahrhunderte späteren Überset­zungen ins Deutsche, die ja nicht vor dem 14. Jahrhundert erfolgten. Jedenfalls, diese Übersetzungen ignorieren die Tatsache, dass die Ruach im Judentum traditionell weiblich ist.

Es war vor allem das NT in überarbeiteten Fassungen des Neuen Bundes, welches durch Benennungen und Umbenennungen von Or­ten, Menschen und Bewegungen deren Identität und Stellung verän­derte, um sie klar als christlich und nicht einer jüdischen Interessen­gruppe angehörig zu deklarieren.

Es beginnt mit der Veränderung der semitischen Namen in grie­chische Namen. Der messianische (christliche) Glaube selbst war kein neues Konzept. Abraham selbst war messianisch. Er glaubte an einen Messias, der die Erlösung brachte; er schaute einfach nach vorn, während wir zurückblicken. Im Neuen Bund sahen sich die Mitglieder genötigt, hauptsächlich oder scheinbar grie­chische Na­men zu verwenden. Der griechische Name aber ist in den meisten Fällen nur eine sehr unbestimmte Anspielung auf den ur­sprünglichen heb­räi­schen Namen, sowohl in Aussprache als auch Assoziation. So­wohl im Griechischen und Englischen ist „Geist“ ein sächliches, geschlechts­neutrales Hauptwort. Und bei einem solchen Substantiv denken wir mehr an „es“ denn als an „er“ oder „sie“. Das bedeutet, dass wir von der Heiligen Dreifaltigkeit der orthodoxen Theologie ein spezielles, sehr eigenartiges Bild haben. Gott den Vater stellen wir uns in war­men, persönlichen Begriffen vor. Von Gott dem Wort (das heißt dem Logos) sprechen wir zumeist als von Gott dem Sohn und den­ken an persönliche Bilder, die von Bethlehem bis Nazareth und Jerusalem reichen. Mit dem Heiligen Geist ist es jedoch völlig an­ders! Sowohl das sächliche Hauptwort als auch die biblischen Bilder von Feuer und Salbung führen uns weg von einer persönlichen und hin zu einer unpersönlichen Vorstellung vom Geist als einer Göttlichen Persona­lität zum Geist als einer Göttlichen Ausströmung. Und die Überset­zung ins Deutsche zwingt uns dazu, sobald wir vom „Heiligen Geist“ an­statt von der „Ruachmutter“ reden, männliche anstelle von weibli­chen Artikeln zu verwenden. Wie unglückselig und bedauerlich! Im Evangelium von Johannes lädt uns Jesus ein, über die Ruachmutter nachzudenken, sie zu erwarten und zu erfahren. Und er spricht von dem dritten Mitglied der Göttlichen Familie in sehr persönlichen Be­griffen. In Wahrheit forderte er seine JüngerInnen dazu auf, sich die Ruach­mutter auf die selbe persönliche Art und Weise vorzustellen, wie er sie erfahren hatte, nämlich durch die Taufe im Jordan: „Da kam Jesus von Galiläa an den Jordan, um sich von ihm taufen zu lassen. Doch der wollte ihn daran hindern und sagte: ‚Ich hätte es nötig, von dir getauft zu werden – und du kommst zu mir?’ Jesus erwiderte ihm: ‚Lass es jetzt so geschehen. Denn gerade so geziemt es uns, alle Gerechtigkeit zu erfüllen.’ Als Jesus nun getauft war, stieg er sogleich aus dem Wasser. Und siehe, da taten sich sich die Himmel auf, und er sah die Ruach Gottes wie eine Taube herabkom­men, zu ihm hin. Und siehe, eine Stimme erscholl aus dem Himmel: Das ist mein Sohn, dem meine Liebe gehört, ihn habe ich erwählt.’“ (Mt 3,13-17)[2]

Jegliche Übersetzung ist zugleich auch eine Form von Interpreta­tion. Die besten Übersetzungen dehnen die Sprache, übertragen die Bedeutung, das Versmaß und den Stil des Originals, während sie zu­gleich Integrität und Sprachschönheit in ihrer eigenen Sprache errei­chen. Übersetzung erfordert notwendigerweise unzählige subjektive Entscheidungen. Wie kann man „Adam übersetzen“? „Mann“ ist eine vollkommen korrekte Wiedergabe des Hebräischen, aber ebenso „Menschheit“. Streng wörtliche Übersetzungen vom Hebräischen ins Englische sind aufgrund der grammatikalischen Unterschiede nahezu fast unmöglich; hebräische Substantive haben ein Geschlecht, was Veränderungen in den verbalen Formen bedingt. Zudem werden im Hebräischen und im Englischen die Zeitformen unterschiedlich behandelt. Ein Problem, welches besonders in der Übersetzung des Neuen Testaments vom Hebräischen und Aramäischen ins Englische auftritt, ist das Geschlecht von Ruach haKodesh (Heiliger Geist). Das Deutsche unterscheidet sich sehr von Hebräisch und Aramäisch. Zum einen hat Deutsch drei Geschlechter: männlich, weiblich und sächlich. Im Hebräischen und Aramäischen ist alles entweder „er“ oder „sie“, ein „es“ gibt es nicht. Außerdem spielt das Geschlecht im Hebräischen und Aramäischen eine viel wichtigere Rolle als im Deutschen. Im Deutschen ist ein Geschlecht für gewöhnlich nur ein Problem im Zusammenhang mit dem Pronomen. Doch im Hebräi­schen und Aramäischen können Substantive und Verben auch männ­lich oder weiblich sein. Und während es im Hebräischen keine wirk­lichen Adjektive gibt (Hauptworte werden auch als Adjektive ver­wendet) müssen Hauptbestimmungsworte im Geschlecht mit dem Substantiv übereinstimmen. Das hebräische Wort RUACH (ara­mäisch RUCHA) ist grammatikalisch weiblich, so wie die Phrase Ruach haKodesh. Dies passt zu der Rolle von Ruach haKodesh als Trösterin (Joh 14,16) und der Verwendungsart von „Trösterin“ mit dem als „Mutter“ agierenden JHWH (Jesaja 66,13).

Laut Schüngel-Straumann lässt sich die Bedeutungsbreite von Ruach in drei Hauptgruppen einteilen:[3]


a) Ruach als Wind/Sturm,

b) Ruach des Menschen (Atem, Geist, Lebenskraft),

c) Ruach Gottes (Geist, Lebenskraft).



Für uns interessant ist in erster Linie c) sowie die Verbindungen zur Chokmah.

Aus der Sicht des heutigen Christen weist der Theologe Thomas Schipflinger auf die berechtigte Frage nach dem Göttlich-Weiblichen hin. Gott sei Vater, doch wo ist die Mutter? Gleich zu Beginn der Genesis begegnet uns der „Geist Gottes“ in Gen 1,2: „Der Geist Gottes brütete [schwebte] über den Wassern. Die Ruach scheint hier eine Person neben dem Vatergott zu sein, in vergleichbarer Wei­se wie die Chokmah in diversen Stellen. Milton, der aus dem Talmud schöpfte, schrieb in „Paradise Lost“ (1,17-22):[4]


Oh Geistin, die du als erste gegenwärtig warst,

und mit mächtigen ausgebreiteten Schwingen

taubengleich über dem Abgrund brütetest

und ihn schwanger machtest...


Nicht nur in der Genesis 1,2 brütet die Ruachmutter wie eine Taube über den Wassern und erscheint so wie eine Muttergöttin. Auch im babylonischen Talmud Chagigah ist dies der Fall, doch Si­mon ben Zoma schreibt ihr hierbei auch eine Schuld zu. Denn sie habe nur über ihren Jungen geschwebt, ohne sie zu berühren, worauf sie tot zu Boden fielen. Diese Dämonisierung des Göttlich-Weibli­chen ist ein typisches Zeichen der Androzentierung, die im Lauf der Geschichte stattfand.

Laut Schipf­linger gibt es in der Religionsgeschichte manche Hin­weise, die das Urschöpferische als Vogelmutter definieren, welche hütet und nährt, so wie die Dao im Dao-De-Jing, Spr. 10.[5] Doch wir brau­chen gar nicht so weit in den Fernen Osten zu gehen. Schipf­linger zufolge wurde der Heilige Geist aufgrund der Erzählung von der Taufe Jesu (Lk 3,21-22 par.) in der christlichen Ikonographie als Taube dargestellt. Das Symbol der Taube reicht allerdings sehr viel weiter zurück: Sie war der heilige Vogel der Göttin Ištar, später auch Astarte, Aphrodite-Venus und Sophia, und fungierte als ihr Liebes­bote, hatte also praktisch die gleiche Funktion wie bei der Ruach. Im Hohenlied versinnbildlicht die Taube die Braut (Hld 6,8; 5,2; 2,10), und noch bei den Evangelisten war das gebräuchliche Wort für „Tau­be“ nicht das hebräische „Zipporah“, was die wörtliche Übersetzung wäre, sondern das vom Babylonischen stammende Perištara, was na­türlich von Ištar und ihren Darstellungen mit der Taube herrührt.[6]


Von der Ruachmutter des ATs zum Heiligen Geist im NT

Ein besonderes Problem bei der Frage der Weiblichkeit Ruachs ist natürlich die Erzählung von der Unbefleckten Empfängnis und Jungfrauengeburt Marias. Das aus dem 2. Jahrhundert stammende Philippus-Evangeli­um reflektiert dies wie folgt.

„Einige sagten: ‚Maria ist vom heiligen Geist schwanger geworden.’ Sie sind im Irrtum. Sie wissen nicht, was sie sa­gen. Wann ist je eine Frau von einer Frau schwanger gewor­den?“ (§ 17)

Damit verdanken wir dem Autor des PhilEv eine wichtige Klar­stellung. Denn die Heilige Schrift, vor allem das Evangelium von Lukas, sagt aus, dass Maria, die irdische Mutter Jesu, vom Heiligen Geist schwanger geworden sei - doch die Ruachmutter kann es nicht gewesen sein, da sie ebenfalls eine Frau ist. In dem Versuch, das Problem zu lösen, beschreitet Schipflinger einen lobenswerten, weil Harmonie suchenden, aber recht unsicheren Pfad, wenn er versucht, die „Empfängnis vom Heiligen Geist“ Marias nicht als Einpflanzung des Samens, sondern als mütterliche Bereitung umzudeuten. „Der heilige Geist wird über dich kommen und die Kraft des Allerhöchs­ten wird dich überschatten, darum wird auch das Heilige, das aus dir geboren wird, Sohn Gottes genannt werden.“ Diesen Satz liest er so, dass der Heilige Geist über Maria kommt und sie mütterlich be­reitet, damit sie fähig wird, die Kraft des Allerhöchsten, sprich den Samen und somit den Sohn Gottes in sich aufzunehmen. Der Begriff des „Empfangens“ wird uminterpretiert als ein „Entgegennehmen“ des Logos aus der Hand der Ruach, die den Sohn vom Vater in ihre mütterlichen Hände gelegt bekommen habe.[7] Zeugnisse eines ähnli­chen Verständnisses finden wir bei Cyprian, der in den gottgeweih­ten Jungfrauen die „schönsten Sinnbilder des Heiliges Geistes“ sah, bei Johannes Chrysostomos, der die Eucharistie die „Milch aus der Mutterbrust des Heiligen Geistes“ nannte oder in der Didaskalia des 4. Jahrhunderts, wo die Diakonissinnen als „Bilder des Heiligen Geistes, die man ehren muss“ gelten.[8] Eine verwandte Auffassung findet sich auch bei Makarios, einem Vertreter der Syrer: Seiner Be­schreibung nach ist der Geist eine sorgende und nährende Mutter, und zwar unter Berufung auf die paulinischen Texte – und das, ob­wohl Paulus nicht vom Geist als Mutter spricht. Folglich muss Ma­karios, wie Wodtke-Werner ganz richtig schlussfolgert, dafür Vor­stellungen aus seinem eigenen Wirkungskreis verwendet und mit den Schrifttexten verknüpft haben.[9] Zu diesen vier Sinnbildern muss man sagen, dass sie zwar von einem Verständnis einer „Heiligen Geistin“ zeugen, die Umdeutung der Empfängnis nach Schipflinger aber nicht unbedingt unterstützen. „Empfängnis“ ist ja genaugenom­men ein fester Begriff, der sich letztendlich vom Geschlechtlichen ableitet und quasi das ergänzende Gegenstück zur Zeugung darstellt. Von daher verbietet sich eigentlich eine Wortspie­lerei, wie sie uns Schipflinger liefert. Sicherlich recht hat er natür­lich, wenn er auf die Zusammenhänge von Frau Weisheit und der Ruachmutter verweist, ohne allerdings Stellen zu nennen.

[...]

Die Ruach ist hier die Braut des Ur-Vaters und die Paargenossin des Männlichen. Die Bezeichnung als „heiliger Geist“ und als „Tau­be“ versichert uns, dass hier wirklich die Ruachmutter gemeint ist.


Ruach in der Ikonographie

Nicht nur das AT und die Apokryphen, sondern auch die Ikono­graphie liefert uns wertvolle Hinweise zur Ruachmutter. In der Nähe von Prien am Chiemsee befindet sich das Dorf Urschalling, und die­ses beherbergt eine Kostbarkeit, die uns das Geschlecht der Ruach auch bildlich vor Augen führt: Das dortige Gotteshaus wurde zwischen 1160 und 1200 errichtet und mit Fresken ausgestattet. Ei­nes davon zeigt eine Göttliche Triade, die so gar nicht im Sinne der Kirche ist: Sie hat zwei Hände und ein Übergewand, aber drei verschiedene Oberkörper. Links ist Gott Vater mit weißem Bart, rechts Jesus mit blondem Bart zu erkennen. In der Mitte aber befin­det sich der Heilige Geist, eindeutig als Frau mit weichen weiblichen Formen, langem Haar und vollem Busen dargestellt. Als man im Jahr 1923 die Kirche restaurierte, ergaben Untersuchungen, dass dieses Fresko im Jahre 1550 übermalt worden und deshalb lange Zeit unbekannt geblieben war.[19] Daran mag man erkennen, wie wichtig es für die Römisch-Katholische Kirche gewesen sein muss, die Weib­lichkeit der Ruach zu verbergen, denn dies hätte zum einen das Dogma von der Unbefleckten Empfängnis und die Lehre von der Überschattung der Jungfrau durch den „Geist Gottes“ ernsthaft in Frage gestellt.


 

Ruach in der christlichen Tradition

In der protestantischen Tradition wären nach Luther, der sich nicht zu schade war, den Heiligen Geist in weiblichen Begriffen zu denken, das Ehepaar Johanna E. und Johann W. Petersen, Jakob Böhme, Gottfried Arnold und Graf Nikolaus L. von Zinzendorf zu nennen, die ausführlich vom „Mutter-Amt des Heiligen Geistes“ handeln. Bei Zinzendorf, der die Trinität als „Göttliche Familie“ cha­rakterisiert und eine ausgefeilte Familien­trinität erarbeitete, nimmt die Ruach dabei die Rolle der Mutter ein.[25] Systematische Modelle zur Familientrinität stellte Hermann Häring vor und versuchte dabei die weibliche Rolle von Ruach hervorzuhe­ben, wobei er sich auf Feuerbach und Scheeben beruft.[26]

Die Ruachmutter und Maria Magdalena bei der Taufe Jesu

Bei der Taufe Jesu im Jordan bezeugt Johannes der Täufer:

1,32 „Ich sah, dass die Ruach vom Himmel herabkam wie eine Taube und auf ihm blieb.

1,33 Und ich konnte ihn nicht sehen; aber er, der mich gesandt hat, mit Wasser zu taufen, sagte zu mir: ‚Auf wen du aber die Ruach herabkommen siehst und auf wem sie bleibt, der ist es, der mit der Heiligen Ruach tauft.’“

Gleichwohl, welche Version man hier liest: Vom Heiligen Geist nach christlicher Lehre konnte zur Zeit Jesu noch keine Rede sein; Ruach war im AT eindeutig weiblich und gelangte in seiner männli­chen Form erst bei Lukas ins NT. Die früheste Fassung dieses Evangeli­ums stammt aus dem Jahr 48 oder 49, also mindestens 15 Jahre nach der Auferweckung Christi. Zu der Zeit, in der der bei Audlin wieder­gegebene Bericht des Johannesevangeliums stattgefunden haben soll, also im Jahr 29, war die Ruachmutter im Glauben der Juden vorhan­den, und zur Zeit der Taufe Jesu hatte der „Geist Gottes“, davon muss man ausgehen, noch eine völlig andere Bedeutung. Vor allem aber war „er“ weiblichen Geschlechts – die Ruachmutter. Wenn aber derjenige, auf den die Ruachmutter herabkommt, identisch mit ihr selbst ist (1,33b), so wird damit a) die Himmlische Einheit der Bei­den zum Ausdruck gebracht, b) ausgesagt, dass es die Himmlische Mutter ist, die Jesus beauftragt, in ihrem Namen zu taufen.








Verwendete Literatur

- Audlin, James D.: The Gospel of John. The original version restored and translated, USA 2012.

- Bonwetsch, Nathanel G.; Hippolytus Romanus: Fragmente des Kommentars zum Hohenliede, In: Hippolytus Werke, 1: Exegetische und homiletische Schriften, Leipzig 1897, S. 341-374.

- Dreytza, Manfred: Der theologische Gebrauch von Ruah im Alten Testament, Gießen 1990.

- Gruber, Johann N.: Die Ophiten oder Schlangenbrüder, Würzburg 1864.

- Langbein, Walter-Jörg: Maria Magdalena. Die Wahrheit über die Geliebte Jesu, Berlin 2006.

- Mailahn, Klaus: Maria Magdalena und ihr Sohn Johannes Markus im Johannesevangelium, München 2015.

- Mulack, Christa: Maria Magdalena, Apostelin der Apostel – die Frau, „die das All kennt“, Schalksmühle 2007.

- Muraro, Luisa; Kempter, Martina/Salzberger, Ursula (Üb.): Vilemina und Mayfreda. Die Geschichte einer feministischen Häresie, Freiburg 1987.

- Schipflinger, Thomas: Sophia-Maria. Eine ganzheitliche Vision der Schöpfung, München/Zürich 1988.

- Schüngel-Straumann, Helen: Ruah bewegt die Welt, Stuttgart 1992.

- Wilckens, Ulrich u. a.: Das Neue Testament, übersetzt und kommentiert, Hamburg 1971.

- Wodtke-Werner, Verena: Heiliger Geist oder Heilige Geistin im Trinitätsfresko von Urschalling, In: Die Weiblichkeit des Heiligen Geistes. Studien zur Feministischen Theologie, Gütersloh 1995, S. 177-214.


[27] Mulack 2007, S. 15.

[28] Mulack 2007, S. 15f. Gemeint ist hier Vilemina von Böhmen, die sich als Inkarna­tion der Heiligen Geistin sah. Mehr über sie bei Muraro 1987.

[37] Audlin 2012, S. 273.

[38] Audlin 2012, S. 274.

[40] Audlin 2012, S. 277.

[41] Audlin 2012, S. 278.

 

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